AC/DC, 28.3.1988, Eissporthalle (Jafféstr.)
© Roland Owsnitzki / Votos

AC/DC, 28.3.1988, Eissporthalle (Jafféstr.)
© Roland Owsnitzki / Votos

AC/DC, 28.3.1988, Eissporthalle (Jafféstr.)
© Roland Owsnitzki / Votos

AC/DC, 28.3.1988, Eissporthalle (Jafféstr.)
© Roland Owsnitzki / Votos

AC/DC, 28.3.1988, Eissporthalle (Jafféstr.)
© Roland Owsnitzki / Votos

AC/DC, 28.3.1988, Eissporthalle (Jafféstr.)
© Roland Owsnitzki / Votos

Die berühmtesten kurzen Hosen der Rock-Welt!

Auf jeden Fall. Dazu diese Art von ›Ritt‹, angelehnt an Chuck Berrys sogenannten Duck Walk, mit dem er über die Bühne fegte. Das war schon sehr gut. Und auch witzig! Der Sänger, Brian Johnson, passte für mich nie so richtig ins Bild, er wirkte dreißig Jahre älter als seine Kollegen. Aber die Stimme, die saß natürlich.

Bei kleinere Konzerten warst Du ja oft der einzige, der fotografiert hat. Hier standen sicherlich mehrere andere Fotograf:innen neben Dir. Wie funktionierte das Geschäft? Jeder fotografierte für ein anderes Medium?

Die meisten hatten direkte Drähte und Kontakte zu bestimmten Bildredaktionen. Agenturen gab es nur sehr wenige. Ich war in dieser Zeit, bei solchen Großereignissen wie einem AC/DC-Konzert, meistens im Auftrag der taz unterwegs, danach auch für den Tagesspiegel. Je nach Auftraggeber änderte ich meine Bildsprache und versuchte dennoch immer meinen eigenen Stil beizubehalten. Bis heute ist das so. DIE ZEIT wünscht sich andere Fotos als der Rolling Stone.

Die Konkurrenzsituation vor der Bühne: Ihr alle versucht ein Bild zu bekommen, das niemand anders hat. Nimmt man wahr, wer den besten Platz bekommen hat?

Das tut man! Ich weiß dann immer schon, was die anderen für Aufnahmen machen. Immer wieder stellten sich andere Fotograf:innen vor mich, um meine Position einzunehmen. Ich platzierte mich dann öfters mit Absicht an einer ganz bescheuerten Stelle, um für Irritationen zu sorgen. Bisschen gemein, aber egal.

16.1.2026